Nachhaltig bauen mit KLARK: Drei Experten über Chancen und Potenzial
Was bedeutet es, nachhaltig zu bauen und wie kann dies effektiv umgesetzt werden? Hierüber wurde am Fachevent «KLARK Konkret» ausführlich diskutiert und ausgetauscht. Drei Gäste am Event – alles Fachpersonen aus Planung und Forschung – teilen ihre Erfahrungen aus der Praxis und machen deutlich, wie wichtig frühe Entscheidung, eine enge Zusammenarbeit und innovative Materialien wie KLARK sind, um die Klimaziele im Bauwesen zu erreichen.



André Ress, Projektleiter Erneuerbare Energien, Energie 360° AG
Für André Ress beginnt nachhaltiges Bauen früh im Projekt. Für ihn steht im Zentrum, bereits zu Beginn zu klären, welche Materialien an welchem Ort am besten eingesetzt werden können. Dieser ganzheitliche Ansatz ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um einen Bau wirklich nachhaltig zu planen und zu bauen. Dass KLARK Beton ohne zusätzlichen Aufwand auch spät im Projektverlauf noch eingesetzt werden kann, ist aus seiner Sicht einer der grossen Vorteile des innovativen Baustoffs. Gleichzeitig wird die Wirkung über die Optik des Betons sichtbar, was für ihn eine starke Story ergibt. Den visuellen Unterschied beurteilt er als sehr positiv, besonders in Kombination mit Holz, aber auch mit Metall. Im Bausektor sieht er vor allem bei der Zusammenarbeit Handlungsbedarf. Unternehmer sollten stärker in die Planung eingebunden werden und mehr mitgestalten können, statt durch zu viele Vorgaben eingeschränkt zu sein.
Simone Stürwald, Professorin für nachhaltigen Beton und nachhaltige Tragwerke, OST – Ostschweizer Fachhochschule
Simone Stürwald sieht beim nachhaltigen Bauen grosse Herausforderungen. Es wird mit sehr viel Material gebaut, viele Rohstoffe werden eingesetzt und entsprechend hohe Emissionen verursacht. Diese gilt es in Zukunft von Anfang an zu reduzieren und die verwendeten Materialien stärker im Kreislauf zu führen. KLARK ist aus ihrer Sicht eine spannende Möglichkeit, entstandene Emissionen langfristig und direkt im Bau einzuspeichern. Obwohl KLARK ein relativ neues Produkt ist, kann dieser nach vielen Jahren Betonforschung bereits in vielen Bereichen problemlos eingesetzt werden. Sie findet es sehr positiv, dass viele in der Baubranche an die Lösung glauben und sich bereits ein starkes Netzwerk aus Unternehmen, Ingenieuren und Architekten gebildet hat.
Walter Ineichen, Leiter Projektgeschäft, Energie 360° AG
Für Walter Ineichen stehen die Netto-Null-Ziele klar im Zentrum. Neben dem Einsatz erneuerbarer Energien ist es ihm ein wichtiges Anliegen, die graue Energie im Bau konsequent zu senken. Gerade weil Beton im Tiefbau eine zentrale Rolle spielt, sieht er zusammen mit KLARK eine grosse Chance, diesen bewährten Baustoff auch in Zukunft einzusetzen und gleichzeitig den Weg zu einem netto-null-kompatiblen Bauen aktiv mitzugestalten.
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