Entscheid für KLARK: Ökobilanz, Fakten und Verantwortung
Der Einsatz von KLARK entstand aus dem Anspruch, die Ökobilanz des Gebäudes weiter zu verbessern. Trotz bereits stark reduziertem Betonanteil – unter anderem durch Deckenstärken von nur 16 cm, eine konsequente Systemtrennung sowie eine optimierte Statik und klare Lastableitung – blieb im Vergleich zu alternativen Bauweisen wie Holz noch ein relevanter Anteil bestehen. Patric kam durch seine Tätigkeit an der ZHAW im Rahmen von Untersuchungen zu alternativen Deckensystemen erstmals mit KLARK in Kontakt.
Entscheidend für die Wahl waren nicht Marketingversprechen, sondern wissenschaftlich belegte Fakten. Dazu zählen die Langfristigkeit der CO₂-Speicherung, die mittlerweile mit einer Dauer von über 500 Jahren bestätigt ist, sowie deren transparente Dokumentation durch CO₂-Zertifikate, die direkt zugunsten der Bauherrschaft ausgestellt werden. Für Planungsteam und Bauherrschaft war klar: Klimabeton ist nur dann glaubwürdig, wenn das CO₂ effektiv im Bauwerk fest gebunden ist und diese Wirkung nachvollziehbar dokumentiert werden kann. Genau hierin sahen sie den entscheidenden Unterschied zu reinen Kompensationslösungen.